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Flexible Verpackungen: Umweltschutz mit Leichtigkeit

6. August 2018

Leicht und dünn: Flexible Verpackungen punkten durch ihre Materialeigenschaften in Sachen Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit. Sie sorgen auch dafür, dass nicht mehr Material als notwendig eingesetzt wird, um das verpackte Produkt zu schützen. Von der Herstellung des Materials bis zum Recycling entstehen so geringstmögliche Emissionen und Ressourcen werden geschont.

Flexible Verpackungen sind deshalb so vorteilhaft, weil sie oft die gleiche Funktionalität wie andere Verpackungslösungen aufweisen, dabei aber weit weniger Material benötigen. Ferner ermöglichen sie moderne, bedarfsgerechte Verpackungslösungen, die größenoptimiert genau das anbieten, was die Konsumenten in den Industrieländern insbesondere beim Kauf von Lebensmitteln erwarten.

Eine Studie des ifeu-Institus, Heidelberg (Institut für Energie- und Umweltforschung) kommt zu dem Gesamtergebnis, dass flexible Verpackungen sehr viel Abfall erst gar nicht entstehen lassen. In einem Szenario, das davon ausgeht, dass 100% der Verpackungen von Lebensmitteln aus flexiblen Verpackungen bestehen würden (statt aktuell 40%), würden 26 Millionen Tonnen Verpackungsmaterial erst gar nicht in den Abfallkreislauf gelangen. Das entspricht einer Materialersparnis von 77 Prozent oder auch von 1 Million Tonnen Lkw-Ladungen.

Das gleiche Szenario geht von einer Reduktion der Treibhausgasemissionen in Höhe von 42 Millionen Tonnen aus. Das sind fast 1% Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der 28 EU-Mitgliedsstaaten.

Klaus Jahn, Sprecher des IPV-Vorstands, sagt: „Flexible Verpackungen schonen die Umwelt durch ihre besonderen Materialeigenschaften. Ihre Leichtigkeit sorgt für weniger Abfall, für geringere Emissionen und für Wasserersparnis. Ihre Beschaffenheit ist im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien unschlagbar. Auch wenn nicht alle Food-Verpackungen auf flexible Hüllen umgestellt werden können, deuten die Zahlen doch ein erhebliches Einsparpotential bei Ressourcen und Emissionen an“.

Auch das Argument, das so genannte Automatenrollen bedruckt und kompakt aufgerollt erst beim Kunden konfektioniert und befüllt werden, belastet vom Transportvolumen bis zum Endverbraucher die Umwelt in jeder Beziehung deutlich weniger, als vorkonfektionierte bzw. nicht flexible Verpackungen.

Pressemitteilung: Flexible Verpackungen: Umweltschutz mit Leichtigkeit
Press release: Flexible packaging: Protecting the environment with lightness

Optimismus in der papier- und folienverarbeitenden Industrie bei Wachstum und Umsatz, Sorgen bei Materialpreisen und –versorgung und der Personalentwicklung

15. Mai 2018

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Papier- und Folienverpackung blicken optimistisch in das neue Geschäftsjahr 2018, wie eine Branchenumfrage des Verbands ergibt. Die Erwartungen an den Umsatz sind höher als im Vorjahr. Kostensteigerungen, vor allem für Rohstoffe und für Personal, trüben allerdings das positive Bild. Die Investitionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr auf hohem Niveau aufgestockt. Die Unternehmen sehen sich gut aufgestellt.

Ein Viertel der Befragten gehen von einer besseren Geschäftsentwicklung und über zwei Drittel von höheren Umsätzen als im Vorjahr aus. Die Entwicklung der Rohstoffkosten verdunkelt allerdings das positive Gesamtbild. Die Materialkosten sind der wesentliche Kostenblock dieser Industrie. Während die Kunststoffrohstoffpreise moderat steigen, stellt die Preis- und Mengenentwicklung im Papiermarkt die Verpackungsindustrie vor große Herausforderungen: Die Papierfabriken sind in weiten Strecken überbucht. Die Nachfrage übersteigt deutlich das Angebot. Die Preisspirale dreht sich nach oben. Viele Papierfabriken können selbst nur schwerlich Rohstoffe zu höheren Preisen beschaffen.

Bei der Anzahl an Beschäftigten gaben die Hälfte der Unternehmen eine gleichbleibende Tendenz und rund ein Drittel einen Anstieg im Rückblick auf 2017 an. Für das neue Geschäftsjahr ist eine ähnliche Entwicklung zu erwarten. Steigende Löhne und Gehälter zusammen mit höheren Rohstoffkosten sowie die allgemein angespannte Lage am Arbeitsmarkt bremsen hier etwas die Dynamik.

Klaus Jahn, Vorstandssprecher des IPV, sagt: „Die insgesamt erfreuliche Entwicklung unserer Branche kann sich in diesem Jahr fortsetzen, wenn die Kostenerhöhungen nicht zu massiv ausfallen. Die Investitionsbereitschaft in den Unternehmen ist ungebrochen hoch. Wir setzen auch weiterhin auf ausgefeilte Technologien und auf gut qualifizierte Mitarbeiter. Wir investieren in der Breite und in der Tiefe in den Nachwuchs und sind uns bewusst, dass die Kosten für Ausbildung und Facharbeiterqualifizierung überproportional steigen werden. Trotz der schwierigen Situation auf dem Personalmarkt sind unsere Mitgliedsunternehmen wachstumsstark und robust aufgestellt und bauen auf Innovationen.“

Die gesamte Verpackungsindustrie konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr von der guten Konjunktur und von dem Wachstum in Deutschland profitieren. Der Produktionswert der Branche ist um knapp einen Prozentpunkt auf 32,1 Mrd. € gestiegen. Die Produktionsmengen haben sich ebenfalls leicht erhöht.

Pressemitteilung: Optimismus in der papier- und folienverarbeitenden Industrie bei Wachs-tum und Umsatz, Sorgen bei Materialpreisen und –versorgung und der Personalentwicklung

Die papier- und folienverpackende Industrie bleibt auf Wachstumskurs. Herausforderungen sind die Kompensation von Kostensteigerungen in allen Bereichen und der Fach- und Nachwuchskräftemangel

22. März 2018

Die Unternehmen des IPV (Industrieverband Papier- und Folienverpackung) befinden sich auf Wachstumskurs, so das Credo der Jahrestagung des IPV in Leipzig. Eine große Herausforderung bleibt es, genügend qualifizierte Fachkräfte zu finden. Die IPV-Veranstaltung Mitte März in Leipzig stand unter dem Motto „Flexible Verpackungen – auch zukünftig eine Erfolgsgeschichte“. Die Fachvorträge befassten sich mit aktuellen Themen von der Zukunft der Energieversorgung bis zum Einsatz effektiver Werkzeuge, um dringend gesuchte Fachkräfte zu gewinnen.

Für den Papiermarkt analysierte Arne Kant von Pöyry Management Consulting als erster Gastreferent die Lage und die Aussichten von Papierverpackungen als insgesamt positiv. Die Verpackungen und Servietten aus Papier, ob braun oder weiß, sind weiterhin stark nachgefragt. Als mögliche gesamtwirtschaftliche Risiken zeigte er neben der Kostenproblematik auch die Auswirkungen des Brexits sowie das Thema der Nachwuchsgewinnung auf. Auch steigende Kosten für Rohstoffe, Energie und Frachten stellen die Hersteller vor große Herausforderungen.

Bernd Brandt von der Denkstatt GmbH, Wien demonstrierte anhand von mehreren Untersuchungen in Österreich, dass auch Plastikverpackungen nachhaltig sein können und dabei in vielen Fällen einen geringeren CO2-Fußabdruck hinterlassen, als Verpackungen aus anderen Materialien. Der Einsatz von Energie und Ressourcen bei der Herstellung von Verpackungen aus Kunststoff, besonders bei leichten, flexiblen Verpackungen, ist in der Regel deutlich geringer als der bei der Lebensmittelproduktion. Bernd Brandt führte ein Beispiel an, dem zur Folge der komplette Verzicht von Kunststofftragetaschen während eines Jahres der Kompensation des CO2-Nutzens je Einwohner von 14 Autokilometern entspricht.

Maik Grothe, Berater Employer Branding bei Westpress in Hamm / Westfalen, gab Antworten auf die Frage, wie qualifizierte Mitarbeiter von morgen bereits heute gewonnen werden können. Im Mittelpunkt seines Ansatzes stehen ein glaubwürdiges Arbeitgeberversprechen und ein modernes Employer-Branding. Er unterstrich die Bedeutung, über vorhandene Mitarbeiter neue hinzuzugewinnen. Maik Grothe sagte: „Mitarbeiter sind immer noch die wichtigsten Markenbotschafter“. Ferner wies er darauf hin, dass die Ausbildungs-Web-Seiten bei den Nutzern mobiler Geräte attraktiv und schnell abrufbar sein sollten.

Wie die Infrastruktur der Zukunft in Deutschland bei steigenden Frachtmengen aussehen kann, diskutierte Sebastian Lechner vom Landesverband der Bayerischen Transport- und Logistikunternehmen im Rahmen seines Referats mit den versammelten Unternehmern des IPV. Er mahnte an, dass in Deutschland deutlich mehr in den Ausbau und in die Modernisierung der Infrastruktur investiert werden müsse, um einen der Spitzenplätze in der Logistik auch im internationalen Vergleich zu behalten. Auch sehen sich die Transport- und Logistikunternehmer der großen Herausforderung gegenüber, für den wenig populären Beruf des Lkw-Fahrers, genügend Nachwuchskräfte zu rekrutieren.

Pressemitteilung: Die papier- und folienverpackende Industrie bleibt auf Wachstumskurs. Herausforderungen sind die Kompensation von Kostensteigerungen in allen Bereichen und der Fach- und Nachwuchskräftemangel

Verpackungen bekommen durch Recycling ein zweites Leben

8. März 2018

Deutschland ist Vorreiter in Europa beim Recycling von Abfällen aus Kunststoff und aus Papier. Die hohe Sammelquote ermöglicht eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und die Vermeidung von Deponierung. Verpackungen wie Tüten, Beutel oder Folien aus Papier und Kunststoff haben ihren Anteil daran: Sie bilden geschlossene Kreisläufe in der Abfallwirtschaft und bekommen durch Recycling ein zweites Leben.

Im Jahr 2015 fielen laut Bundesumweltamt in Deutschland 18,1 Mio. Tonnen Verpackungsabfälle an. Der mengenmäßige Anteil von Kunststoffen daran betrug 3,1 Mio. Tonnen. Der Anteil von Papier- und Karton betrug 8,3 Mio. Tonnen. Kunststoffe entsprechen laut GAD (Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller) nur 22 Prozent der insgesamt in Deutschland hergestellten Packmittel. Die stoffliche Verwertungsquote der Verpackungsabfälle lag nach den Zahlen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung 2015 bei 69,3 Prozent. Die stoffliche und die energetische Verwertung betrug demnach 97,0 Prozent. Die Altpapiereinsatz- und die Rücklaufquote lagen nach Aussagen des Verbands deutscher Papierfabriken (VDP) 2016 bei 75 Prozent. Diese Werte sind in Europa einzigartig. Sie zeigen, dass die geschlossene Kreislaufwirtschaft in Deutschland funktioniert und vorbildlich ist.

Die Unternehmen der papier- und folienverarbeitenden Industrie haben ihre Hausaufgaben gemacht, indem sie kontinuierlich materialsparende und innovative Verpackungslösungen auf den Markt bringen. Die immer dünneren Materialien werden ganz individuell für den jeweiligen Verwendungszweck konzipiert. Sie schützen das Produkt immer besser mit immer weniger Verpackungsmaterial: Und sparen dadurch im doppelten Sinn Ressourcen und Emissionen durch weniger Verpackung und durch optimalen Produktschutz. Sie verringern in der Summe das gesamte Abfallaufkommen und leisten auch dadurch einen wichtigen Beitrag für Mensch und Umwelt.

Klaus Jahn, Sprecher des IPV (Industrieverbands Papier- und Folienverarbeitung e.V.) sagt: „Verpackungen sind der Vorreiter für das Sammeln und das Recycling von Wertstoffen in Deutschland. In kaum einer anderen Branche wird ein derart hoher Aufwand betrieben, um das eingesetzte Material wieder einzusammeln und es zu verwerten. Gerade diese Anstrengungen ermöglichen erst eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, die ohne das Deponieren von Abfällen auskommt.“

Pressemitteilung: Verpackungen bekommen durch Recycling ein zweites Leben

Wechsel an der Spitze des IPV: Karsten Hunger neuer Geschäftsführer

24. Januar 2018

Karsten Hunger (33) ist neuer Geschäftsführer des Industrieverbands Papier- und Folienverpackung e.V. (IPV) in Frankfurt. Er tritt die Nachfolge von Bernhard Sprockamp (66) an, der seit dem 31.12.2017 im Ruhestand ist. Vor seinem Wechsel im August 2017 war Hunger zuletzt im Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) als Normungsmanager sowie als Leiter des VDE-Kompetenzzentrums Smart Cities tätig.

Als Geschäftsführer ist er nun unter anderem für die Interessenvertretung und Vernetzung der Mitglieder der Papier- und Folienverarbeitenden Betriebe sowie für den Dialog mit der Politik zuständig. Der IPV vertritt die Interessen der Unternehmen für flexible Verpackungen und der Hersteller von Servietten und Tischdecken aus Zellstoff sowie der Zulieferfirmen.
Karsten Hunger sagt: „Ich freue mich auf die spannende Herausforderung und die gute Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Verbands. Die hervorragende fachliche Unterstützung unserer Mitglieder bleibt die höchste Priorität unserer Verbandsarbeit.“
Der Sitz des Verbandes verbleibt auch nach dem Wechsel an der Spitze der Geschäftsführung in Frankfurt/Main.

Pressemitteilung: Wechsel an der Spitze des IPV: Karsten Hunger neuer Geschäftsführer
Pressemitteilung – Bild in hoher Auflösung

Flexible Verpackungen: Rohstoffkosten steigen merklich

3. Januar 2018

Die Unternehmen der deutschen Papier- und Folienverpackungsindustrie sehen sich der Herausforderung weiter steigender Rohstoffkosten gegenüber. Das zeigt eine Umfrage unter Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Papier- und Folienverpackung (IPV). Insbesondere die Preise für braunes Papier haben sich im zweistelligen Bereich erhöht und belasten die Unternehmen erheblich. Auch die Materialkosten für weißes Papier sowie für Druckfarben und für Klebstoffe steigen überdurchschnittlich.

Die papier- und folienverarbeitende Industrie ist sehr materialkostenintensiv. 50 – 60 Prozent der Kosten der Unternehmen entfallen auf die Beschaffung von Rohstoffen. Braunes und weißes Papier zählen zu den wesentlichen Materialien, die bei der Herstellung von Papier- und Folienverpackungen eingesetzt werden. Sie werden überwiegend für Bäckerbeutel, Tüten, Beutel und Tragetaschen aus Papier eingesetzt. Weitere Kostenfaktoren sind die Personalkosten, die bis zu einem Viertel der Gesamtkosten ausmachen. Auch diese Aufwendungen steigen, forciert durch die gute Konjunktur, den Fachkräftemangel und die demographische Entwicklung, auf breiter Ebene weiter an.

Die Unternehmen der Papier- und Folienverpackungsindustrie haben in jüngster Zeit umfassend in leistungsfähige Maschinen und in Anlagen investiert. Ihre Effizienz konnte dadurch deutlich gesteigert werden. Sowohl der Beschäftigungsgrad als auch die Auslastung in den Betrieben sind aktuell unverändert hoch.

Klaus Jahn, Sprecher des IPV-Vorstands, sagt: „Unsere Produktionsanlagen sind hoch effizient und auf neuestem technologischen Stand. Die Möglichkeiten einer materialkostenintensiven Branche, massive Kostensteigerungen bei den Rohstoffen durch Rationalisierungsinvestitionen zu kompensieren, sind weitestgehend ausgeschöpft. Besonders die hohe Nachfrage nach braunen Papieren ist aktuell deutlich größer als das Angebot. Die Preise für andere Materialien werden von dieser „Bugwelle“ sehr stark beeinflusst. Engpässe und lange Lieferzeiten unterstreichen diesen Trend.“

Pressemitteilung: Flexible Verpackungen: Rohstoffkosten steigen merklich

Flexible Verpackungen vermeiden Lebensmittelverschwendung

4. Dezember 2017

Zu viele Lebensmittel, die noch genießbar sind, landen weltweit im Müll. Auch flexible Verpackungen aus Papier und Kunststoff, wie etwa Tüten, Beutel oder Folien, helfen dabei, das zu verringern. Sie schützen ihren Inhalt besser und verlängern die Haltbarkeit.

In den Industrieländern gibt es immer mehr kleinere Haushalte, in denen ein bis zwei Personen leben. Kleinere Verpackungseinheiten helfen den Verbrauchern dabei bedarfsgerecht einzukaufen, so dass weniger Lebensmittel entsorgt werden, wie der IPV (Industrieverband Papier- und Folienverpackung) aufzeigt. Dabei unterstützen die Unternehmen des IPV den Beschluss des Deutschen Bundestages „Gesunde Ernährung stärken – Lebensmittel wertschätzen“. In ihm wird unter anderem festgelegt, dass die Reduzierung vermeidbarer Lebensmittelabfälle konsequent voranzutreiben ist. Dabei soll insbesondere mit der Wirtschaft ein verstärktes Angebot kleiner Packungsgrößen vereinbart werden, das den Bedürfnissen von Singles und allein lebenden Menschen Rechnung trägt. [1]

Flexible Verpackungen sind innovativ und materialsparend. Neue Fertigungsprozesse werden bei modernen Verpackungen angewandt, um die Lebensmittel zu schützen und um deren Haltbarkeit zu verlängern. Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Papier- und Folienverpackung (IPV e.V.) zeigen wie es geht: Ihre Verpackungslösungen schützen Lebensmittel davor, frühzeitig zu verderben. Und dabei weisen flexible Verpackungen den geringsten Materialeinsatz gegenüber den meisten anderen Verpackungslösungen auf. Sie sind ein Schlüssel dazu, dass Nahrungsmittel nicht unnötig verschwendet werden. Genau darauf zielen auch mehrere Verbraucherinitiativen, wie etwa die Save-Food-Initiative sowie die Initiative der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung „Zu gut für die Tonne“ ab.

Von den weltweit jährlich rund 4 Milliarden Tonnen an produzierten Nahrungsmitteln kommen durch Verderben oder durch Entsorgung nur ca. 1,3 Milliarden Tonnen dahin, wo sie hingehören: In den Magen der Verbraucher. Das entspricht rund einem Drittel, nämlich 670 Millionen Tonnen Nahrungsmittel in den Industrieländern und rund 630 Millionen Tonnen in den Entwicklungsländern. [2]

Klaus Jahn, Sprecher des IPV-Vorstands, sagt: „Flexible Verpackungen helfen mit, dass Lebensmittel nicht unnötig verschwendet werden. So kann die flexible Verpackung die Haltbarkeitsdauer des zu schützenden Inhalts durch viele, genau auf das Produkt abgestimmte Eigenschaften der Verpackung, deutlich verbessern. Viele Verpackungen haben zudem Convenience-Systeme, die eine längere Haltbarkeit der Lebensmittel im Kühlschrank unterstützen. Kleinere und individuelle Verpackungseinheiten bieten wiederum genau das an, was der Konsument in den Industrieländern beim Kauf von Lebensmitteln erwartet. Der Innovationskraft unserer Mitglieder ist es zu verdanken, dass der Materialeinsatz in den letzten Jahren nochmals deutlich verringert wurde“.

Verpackungen dienen auch der Kommunikation. Sie sagen unter anderem, wie lange ein Lebensmittel haltbar ist, wann es abgepackt wurde und woher es kommt.
Auch dadurch wird verhindert, dass zu viel Nahrungsmittel weltweit vergeudet werden und im Müll landen. Schließlich ist es die wesentliche Eigenschaft der Verpackung, den Inhalt zu schützen und seine Lebensdauer zu verlängern.

[1] Drucksache Deutscher Bundestag Nr. 18/372 vom 13.01.2015
[2] FAO 2017, Rural Infrastructure and Agro Industries Divison

Pressemitteilung: Papiertragetaschen: Da steckt mehr drin

Papiertragetaschen: Da steckt mehr drin

13. Oktober 2017

Sie werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und lassen sich mehrfach verwenden: Papiertragetaschen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da das Umweltbewusstsein der Verbraucher gestiegen ist. Deswegen nutzen sie verstärkt das Transportmittel aus Papier, wie der IPV (Industrieverband Papier- und Folienverpackung) aufzeigt.

Papiertragetaschen sind kein Wegwerfgut. Eine Papiertragetasche kann ebenso wie eine Tragetasche aus anderen Materialien vielfach wiederverwendet werden. Der Industrieverband Papier- und Folienverpackung (IPV e.V.) bekräftigt, dass Kunden vor allem deswegen Papiertragetaschen kaufen, weil sie aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, sowohl mehrfach verwendbar als auch problemlos wiederverwertbar sind.

Klaus Jahn, Sprecher des IPV-Vorstands, sagt: „Das Mehrweg-Prinzip kommt selbstverständlich auch bei den Papiertragetaschen zum Einsatz. Sie werden gerne immer wieder eingesetzt. Ihr Material besteht aus nachwachsenden Rohstoffen, die schon seit Jahrzehnten die höchste Recycling-Quote aller Verpackungsmaterialien haben. Auch das macht die Papiertragetaschen bei den Endkunden so beliebt.“

Der Zellstoff, der als Rohstoff für Papiertragetaschen verwendet wird, stammt zum überwiegenden Teil aus kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Recyclingquote für Papier und Pappe erreicht in Deutschland laut Umweltbundesamt mit 74 Prozent einen Spitzenwert. Papiertragetaschen bilden am Ende ihrer Nutzungszeit in der Kreislaufwirtschaft wieder wertvolles Rohmaterial.[1] Der Anteil von bereits recyceltem Papier bei Papiertragetaschen wächst aufgrund der technischen Entwicklung ständig.

Der Produktionsprozess wird ebenfalls immer nachhaltiger. Der spezifische Energieverbrauch zur Herstellung von Papier und Karton hat sich kontinuierlich verringert.[2] So werden 56 Prozent der in  Europa für  die Papierherstellung  eingesetzten Energie aus  Biomasse[3] gewonnen. Allein in den skandinavischen Ländern stammt über 2/3 der Energie aus regenerativen Energiequellen.[4]
Der Wasserbedarf bei der Papierherstellung wurde durch die Kreislaufführung deutlich gesenkt. Er liegt heute bei durchschnittlich nur noch 9 Liter pro kg Papier. Dieses Wasser wird überdies bis zu 10 Mal wiederverwendet. 80 Prozent des Abwassers aus der Papierproduktion werden organisch oder mechanisch in firmeneigenen Anlagen gereinigt.[5] Oft übernehmen Papierfabriken auch zusätzlich die Abwasserreinigung benachbarter Kommunen.

Der Umweltaspekt setzt sich auch in der für die Werbewirksamkeit wichtigen Bedruckung der Papiertragetaschen fort. Die deutschen Hersteller von Papiertragetaschen verwenden zu 100 Prozent wasserbasierte Druckfarben. Auch das spricht für die nachhaltige Arbeitsweise der Branche.

 

[1] https://www.umweltbundesamt.de/daten/abfall-kreislaufwirtschaft/entsorgung-verwertung-ausgewaehlter-abfallarten/altpapier

[2] https://www.vdp-online.de/fileadmin/Datensammlungen/Publikationen/Papierhoch7_de.pdf

[3] CEPI Sustainability Report 2013

[4] http://www.nordicenergy.org

[5] VDP-Jahresbericht 2017

Pressemitteilung: Papiertragetaschen: Da steckt mehr drin

Branche der Papier- und Folienverpackung schaut positiver ins Geschäftsjahr 2017

17. August 2017

Größte Herausforderung der Branche ist die Suche nach qualifiziertem Personal

Der Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V. (IPV) beurteilt die Perspektiven im Geschäftsjahr 2017 deutlich positiver als im vergangenen Jahr. „Während vor einem Jahr lediglich 27% unserer Mitglieder ein positives Geschäftsjahr erwartet haben, sind es heute 56%“ erläuterte IPV-Vorstandssprecher Klaus Jahn die Ergebnisse der aktuellen Branchenumfrage. Diese wurde Anfang des Jahres erhoben und Mitte März 2017 im Rahmen der Jahrestagung des IPV in Hamburg vorgestellt. Als Gründe nannte Jahn zum einen Neukundenakquise aber auch vermehrt interne Faktoren. „Den Unternehmen ist es gelungen, auf der einen Seite ihre Produktivität zu steigern, indem sie ihre Prozesse weiter optimiert haben und auf der anderen Seite neue, für den Markt der Lebensmittelverpackung attraktive Produkte zu entwickeln.“ Dazu passe auch die Investitionsentwicklung 2016. „Während in 2015 gut die Hälfte unserer Mitglieder ihr Investitionsvolumen unverändert gelassen und nur 18% aufgestockt haben, zeigten sie sich in 2016 deutlich investitionsfreundlicher. Hier haben 44% ihre Investitionen erhöht“.

In diesem Zusammenhang sei auch die Tatsache erfreulich, dass die Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder mehr Personal eingestellt haben. „Während 2015 nur 18% mehr Personal eingestellt haben, war es in 2016 fast jedes zweite Mitglied“, so Jahn. In dieser Entwicklung zeige sich aber auch die größte Herausforderung der Branche. „Wir brauchen für unsere anspruchsvollen Produkte bestens qualifiziertes Fachpersonal, das, wie in vielen anderen Branchen auch, immer schwieriger zu finden ist“, beschrieb Jahn eine Auswirkung des demografischen Wandels. 88% der Mitglieder leiden unter einem Mangel an geeigneten Fachkräften. „Auch bei der Suche nach guten Auszubildenden müssen wir uns intensiver um die jungen Leute bemühen“. 89% der Unternehmen konnten in 2016 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Das lag zum einen an niedrigen Bewerberzahlen, zum anderen aber auch daran, dass viele Bewerber die Anforderungen nicht erfüllt haben.

In Richtung Gesetzgeber stellte Jahn grundsätzlich fest: „Sichere Lebensmittelverpackungen haben für uns und unsere Kunden stets oberste Priorität“. Die Anforderungen an Verpackungen für Lebensmittel würden angesichts der Globalisierung von Märkten stetig wachsen. „Wir warnen daher vor nationalen Alleingängen und sprechen uns für gemeinsame EU-weite Regelungen aus“, appellierte Jahn an die Politik.
„Unsere Verpackungsprodukte sind notwendig! Denn sie sind es, die die moderne Warenverteilung und damit die Versorgung der Bevölkerung mit preiswerten und für den Durchschnittsverdiener bezahlbaren Lebensmitteln möglich machen“, fasste Jahn abschließend zusammen. Verpackungen schützen die Lebensmittel und schaffen die Voraussetzungen für ihre Lagerung und ihren Transport. Zugleich tragen sie vorgeschriebene Produktinformationen zur Vermittlung zwischen Produzent und Kunde. Nur durch eine optimale Verpackung kann die Haltbarkeit vieler Lebensmittel bis zu ihrem Verzehr gesichert werden. Und da bei einem verpackten Lebensmittel im Durchschnitt 80% der Ressourcen und Emissionen durch die Lebensmittelerzeugung benötigt bzw. verursacht werden, tragen sinnvolle, intelligente Verpackungen zur Schonung der Umwelt und Reduzierung der Emissionen bei. „Wenn das nicht nachhaltig ist“!?

Pressemitteilung: Branche der Papier- und Folienverpackung schaut positiver ins Geschäftsjahr 2017

Ohne Verpackungen geht es nicht

13. April 2016

Ohne Verpackungen kommen Lebensmittel nicht zum Verbraucher. Verpackungen helfen, dass alles das, was wir essen, auch in einem hygienisch einwandfreien Zustand ist. Trotzdem hat die Verpackung bei dem ein oder anderen Verbraucher ein schlechtes Image. Nicht nur dieser Herausforderung möchten sich die Unternehmen der Papier- und Folienverpackungsindustrie in den nächsten Jahren weiter stellen. Wie das alltägliche Leben, das Einkaufen ohne Verpackung enden würde, das möchte der Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V. , IPV, mit einer Youtube Kampagne einer breiten Öffentlichkeit näherbringen – auf eine humoristische Art und Weise (https://youtu.be/U5irMXzJKOc). Klaus Jahn, Vorstandsprecher des IPV, präsentierte auf der Jahrestagung des Verbandes den ersten Film: „Wir stehen am Anfang, gerade einem jüngeren Publikum die Notwendigkeit von Verpackung näher zu bringen. Sicherlich müssen wir noch einiges bei unserer Kampagne besser machen, aber es ist ein erfolgversprechender Anfang.“ In der Öffentlichkeit gelte die Verpackung als Umweltverschmutzer, was sie definitiv nicht sei. Umweltorganisationen und Politik fordern weniger Verpackung, weniger Materialeinsatz, umweltverträgliche, recyclebare Materialien und wiederverwendbare Lösungen. „Wir stehen in der gesamten Branche vor der Herausforderung, diese Forderungen umzusetzen. Wir müssen jedoch auch immer wieder sagen, dass viele Mitgliedsfirmen des IPV durch Innovationen und Weiterentwicklungen Kunden und öffentlicher Meinung bereits stark entgegengekommen sind“, so Jahn weiter. Vieles werde leider in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen: „Der Anteil der Kunststoff-Tragetaschen an den gesamten Kunststoffverpackungen liegt unter 3 Prozent, die Zahl der verbrauchten Kunststoff-Tragetaschen liegt in Deutschland bei 65 Stück pro Bundebürger und nach Gebrauch werden die Taschen über die Dualen Systeme gesammelt und verwertet oder sie werden als Müllsack verwendet.“ Auch von einer Einmalnutzung sollte man nach Erkenntnissen des IPV nicht sprechen, denn Studien belegen, dass 72% der Verbraucher die Taschen im Haushalt mehrfach verwenden. 

Über die vielfältigen Aufgaben einer Verpackung referierte während der Jahrestagung des IPV Dr. Hermann Onusseit. Während des Lebenszyklus eines Nahrungsmittels kommt der Verpackung eine hohe Bedeutung zu. Erst mit einer Verpackung wird in einer industriell organisierten Gesellschaft der Konsum eines Lebensmittels möglich. Eine Verpackung schützt, sie macht das Produkt transportabel und handhabbar. Sie hilft bei der Kennzeichnung, und natürlich auch bei der Werbung. „In Deutschland werden Verpackungen im Wert von 32 Milliarden Euro verbraucht. Diese verursachen 1 Prozent des gesamten CO2-Fußabdrucks in Deutschland“, so Dr. Onusseit in seinem Bericht. Aufgabe sei es nun, Verpackungen zu minimieren, zu optimieren, wiederverwendbar und wiederverwertbar zu machen. Dieser Aufgabe sollten sich die Unternehmen des IPV stellen und bei zukünftigen Entscheidungen die Umweltproblematik bedenken. Auf diese Weise und mit einem Dialog mit Umweltverbänden, Politik und Bürger könne langfristig die Verpackung den Stellenwert erreichen, der ihr zustehe.

Neben den Herausforderungen auf der Seite der Umweltbelastungen müssen sich die Unternehmen des IPV auch Fragen rund um gesundheitliche Belastungen beispielsweise durch Druckfarben stellen. Auch hier gab es während der Jahrestagung wichtige Informationen. Dr. Carl Stilke von ACTEGA Colorchemie und Inga Buschauer von Doneck Euroflex referierten über den Stand der Druckfarbenverordnung. Für viel Verunsicherung sorgte in den vergangenen Monaten die Meldung über Mineralöle in Lebensmitteln durch Verpackungen. Tatsächlich stellen Untersuchungen fest, dass Mineralölbefunde im Lebensmittel bei näherer Prüfung sehr häufig nicht aus der Verpackung kommen.

Umweltverträglichkeit, Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bei ständig verbesserter Messanalytik, clevere Lösungen für werbliche Ideen und ein steigender Kostendruck. Der Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V., IPV, sieht für seine Mitglieder auch in den kommenden Jahren große Herausforderungen. Einen ersten Schritt will man mit der neuen Imagekampagne, mit viel Aufklärungsarbeit und nicht zuletzt mit einer neuen Internetseite www.ipv-verpackung.de gehen. Auf der neuen Webpräsenz des IPV gibt es wichtige Mitteilungen für die Branche und darüber hinaus interessante Informationen für die Verbraucher.

Die Imagekampagne soll auch helfen, junge Menschen für die Ausbildung in der Verpackungsindustrie zu begeistern (www.zukunft-eintueten.de). Dem Wettbewerb um die Fachkräfte der Zukunft möchten sich die Unternehmen des Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V., IPV, aktiv stellen.

 

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